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Ich weiß nicht, ich weiß nicht… von Nullmark

Leserzuschrift @, Freitag, 05.08.2011, 11:42 (vor 5325 Tagen) @ goldolymp
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 06.08.2011, 20:29

… Man kann es drehen und wenden, wie man will.

Orwells 1984 ist nur ein Buch mit einer fiktiven Geschichte – Ähnlichkeiten aus dem realen Leben
sind rein zufällig.
Ich kann mich aber gut an ein anderes kleines Buch erinnern: Report from Iron Mountain on the
Possibility and Desirability of Peace, 1967, The Dial Sress. Inc. New York

Seinerzeit war es vielleicht wirklich Satire oder ein Witz. Das jedenfalls behauptet der Autor - 1972
und somit fünf Jahre nach Erscheinen des Buches (1).

1968 bekam man es auf Deutsch beim List Verlag. Da war es schon in über 12 Sprachen übersetzt.
Auf Deutsch trug es den bezeichnenden Titel "Der verdammte Friede". Es stammte von einem
Leonhard Lewin, der nur schwierig einem Genre zuzuordnen war.

Ich mag ja Satire in jeder Form und habe inzwischen eine ansehnliche Sammlung. Aber ich habe
später nie wieder etwas Ähnliches von Lewin in die Finger bekommen. Das Buch selbst wurde nicht
wieder verlegt und meines Wissens ist nicht mal antiquarisch ein Exemplar zu bekommen. Ob das
Buch identisch ist mit dem derzeit erhältlichen „ Bericht aus Iron Montain“ (Kopp-Verlag) ist mir
nicht bekannt.

Nur komisch: „… Bei seinem Erscheinen wurde der Bericht von vielen Menschen für echt
gehalten; dies wurde dadurch verstärkt dass der US-amerikanische Regierung generell Misstrauen
entgegengebracht wurde und diese ihre Dienststellen extra anwies den Bericht als Scherz
darzustellen…“ (2)

Man sagte, dass der damalige US-Präsident Lyndon Johnson förmlich durch die Decke gegangen sein
soll wegen des Erscheinens dieses Büchleins. Jedenfalls löste die Veröffentlichung in Washington
einen Skandal aus. Der Bericht wurde dementiert und ist seitdem heftig umstritten.
Eine rechtsgerichtete Gruppierung ( Liberty Lobby ) ging so weit den Bericht nachzudrucken, da ein
Regierungsbericht keinem Urheberrecht unterliege. (3)

Klar, Werbung muss sein und es gibt nichts Besseres als Publicity mit Regierungshilfe. Am besten
macht sich „geheim“ und „streng vertraulich“ und dass die berichtende Quelle dabei gewesen sein will
…

Wie gesagt, fünf Jahre später sah sich der Autor genötigt, sein Werk als Scherz abzutun.

In dem Bericht geht es um ein Treffen von 15 Spitzenvertretern der US-Elite im US-Atombunker Iron
Mountain bei New York im Jahre 1963.
Die Experten sollten sich überlegen, was zu tun sei, wenn im damals noch wütenden kalten Krieg
plötzlich "der Friede" ausbrechen würde und wie sich die Gesellschaft unter Kontrolle halten
ließe, wenn tatsächlich der kalte Krieg zu Ende ginge. Schließlich hatte das "Kriegsystem" eine
wichtige "stabilisierende Funktion" für die Gesellschaft, weil das Kriegssystem ermöglichte, stabile
Regierungen zu bilden Dieses System ließ sich jedoch wegen der inzwischen in Masse der auf dem
Globus vorhandenen Atomwaffen bei Strafe des eigenen Unterganges nicht mehr in der hergebrachten
Form anwenden. Es gab eine ganze Reihe von Vorschlägen, aber keiner konnte überzeugen, bis auf
einen:

UMWELTSCHUTZ.

Wie wollte man die Menschen von der Notwendigkeit überzeugen?
Es fehlten damals einfach die Ereignisse deswegen freiwillig Entbehrungen und unerfreuliche

Maßnahmen auf sich zu nehmen. Es gab niemand, der all die bösen Dinge von heute von SO2 über
FCKW, Ozonloch bis CO2 in Frage stellte.

Das sollte sich jedoch ändern.
Umweltorganisationen gab es damals noch nicht. Jedoch wurde Greenpeace zufällig im gleichen Jahr
von Irving Stone mit Geld des Cadbury Trusts und der Buxtons (Barclay Bank) gegründet und 1971
unter diesem Namen als Stiftung eingetragen.

Als 1968 Richard Nixon zum US-Präsident gewählt wurde, machte er am 20.1.1969 bei seiner
Amtseinführungsrede den Umweltschutz „zur wichtigsten Aufgabe seiner Regierung und vielleicht
dieses Jahrhunderts.“
Bei seinem Europabesuch im Frühjahr gleichen Jahres drängte Nixon die dortigen Regierungen,
es ihm gleich zu tun. Bei der Gelegenheit weihte er auch feierlich die neu geplante NATO
Führungsorganisation ,,Herausforderungen der modernen Gesellschaft” (CCMS) ein.
Die Vorbereitungen dafür gingen auf Aurelio Peccei von Olivetti und Fiat zurück. Der Name Aurelio
Peccei dürfte auch den Foristen hier bekannt sein. Er war der Herausgeber der Studie „Grenzen des
Wachstums“ von Donella und Dennis L. Meadows, die der 1968 gegründete Club of Rome in Auftrag
gegeben hatte.
Aurelio Peccei, der im Jahr des – oh, welch Zufall - Iron Mountain Reports, den Vorsitz im
Wirtschaftsausschusses des Internationalen Atlantik-Instituts angetragen bekam und in dieser Funktion
die politische Führungsspitze der NATO (noch so ein Zufall) über „die Neuordnung der Welt und die
Notwendigkeit globaler Planung“ zu unterrichten hatte. (4)

Für den amerikanischen Filmproduzenten und Bestsellerautor G. Edward Griffin sind die Dementis
letzten Endes alle unerheblich.
Zitat: »Von Bedeutung ist nur, dass der Bericht aus Iron Mountain die uns umgebende
Realität erläutert. Die darin enthaltenen Konzepte werden heute fast bis ins Detail umgesetzt.
Man braucht nur den Bericht in einer Hand und die Tageszeitung in der anderen zu halten,
um zu erkennen, dass jeder große Trend im heutigen Leben dieser Blaupause entspricht. Viele
ansonsten unverständliche Dinge werden plötzlich deutlich: Entwicklungshilfe, Verschwendung
von Steuergeldern, die Zerstörung der Industrie, überwachungs- und polizeistaatliche
Entwicklungen, die angebliche Abdankung der Sowjetmacht, eine UN-Armee, die Weltbank,
eine Weltwährung, die Aufgabe der Nationalstaaten und die Hysterie der Ökologie. Der Bericht
aus Iron Mountain ist eine präzise Zusammenfassung des Planes, der bereits unsere Gegenwart
gestaltet. Er formt jetzt unsere Zukunft…“
(5)

Ähnlichkeiten im wahren Leben sind wie bei „1984“ also rein zufällig – was sonst.

Hartmut Bachmann protokolliert, beschreibt und verlinkt eigentlich nur die Teile dieses Mosaiks,
welches sich nach und nach zu einem Gesamtbild verdichtet.
Nicht mehr und nicht weniger.

Man sollte da schon mal genauer hinsehen und hinhören…

Jetzt!

– bevor einem das Sehen und Hören vergeht!

0,-

(1)(2)(3) http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Leonard_C._Lewin.html

(4) : http://www.spatzseite.com/2010/04/ddt-fckws-rohstoffknappheit-ubervolkerung-waldsterben-
was-denn-noch/

(5) http://www.amazon.de/Bericht-aus-Iron-Mountain-erstrebenswert/dp/3942016788/ref=sr_1_1?...

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