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Bauphysik, Gesetz des fallenden Grenzertrags und Waermedaemmung ...

CrisisMaven ⌂ @, Dienstag, 29.11.2011, 13:55 (vor 5336 Tagen) @ stocksorcerer
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 01.12.2011, 00:41

Bauphysik ist ein Nebenfach bei Architekten und auch bei Bauingenieuren ein ungeliebtes Fach.

Waere es anders, ja, wuerden diese Leute ueberhaupt auch nur das beruecksichtigen, was sie vorgeblich bis zum Abitur gelernt haben, gaebe es die ganzen Bauschaeden und die unseligen Daemm-Diskussionen gar nicht.

Unten einer meiner diesbez. Texte im Auszug.

Das Grundgesetz des Daemmens ist dies:

Wenn fuenf cm Daemmung eine Reduzierung des Waermedurchgangs um 50% bewirken wuerden, wieviel bewirken dann 10 cm? Nur noch ein Viertel! Und 20 cm - nur noch ein Achtel zusaetzlich.

Da weitere Durchtrittsquellen wie z.B. Dach, Keller, Fenster, Kaeltebruecken an Wasserleitungen, Blitzableitern usw. hinzukommen sind diese 50% aber noch gar keine 50%, sondern vielleicht 25%, dann heisst also die Verdoppelung und Vervierfachung der Wand-Daemmung eine Verbesserung um 12,5% bzw. im heute ueblichen Neubau-Modus 6,75%!!! (Auf insgesamt gestuft kumuliert 25%, 37,5% und 44,25% - und das bei Kunststoff-Systemen mit einer angeblichen Halbwertzeit von 10 bis 20 Jahren!)

Wenn man wirklich Energie und CO2 einsparen wollte, waere da schon laengst der thermische Sonnenkollektor wesentlich wirtschaftlicher (zumal er das Haus autarker machen wuerde, was in den kommenden Zeiten ein ganz wesentlicher Vorteil sein wird).

Siehe auch unlaengst erschienene Artikel:

http://www.handelsblatt.com/finanzen/wenn-die-waermedaemmung-zum-albtraum-wird/4607846....
"Mit einem Wärmedurchgangskoeffizienten von 1,3 sind die Wände jetzt schlechter gedämmt als die Fenster mit einem Wärmedurchgangskoeffizienten von 1,0. Statt an den Scheiben schlägt sich die feuchte Luft im Winter also an den Wänden nieder. Die Folge: Schimmel. Da hilft nur eine Lüftungsanlage. Für den Eigentümer heißt das: nachbessern."
http://www.konrad-fischer-info.de/
http://www.welt.de/gesundheit/article13728275/Was-gegen-Schimmel-hilft-und-worueber-er-...
http://www.focus.de/immobilien/bauen/tid-8849/schimmelpilze-feuchtgebiete-in-der-wohnun...

Aber auch in den Medien lauern Denkfallen zum Thema:

http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/tid-20805/schimmel-in-der-wohnung-die-schw...
(Das Bild zeigt mit ziemlicher Sicherheit keinen Schimmel, sondern Feuchteausbluehungen aufgrund aufsteigender Feuchtigkeit oder aufgrund Wasserdampfes, der von innen gegen die, hier sichtbare, aussen, wohl im Treppenhaus, aufgebrachte, wasserdampfundurchlaessige Farbschicht drueckt! Im Klartext heißt das: Tueren zu.)


-------------------------------------------------------------

1 Vorwort – Bauphysik und Bauchemie, die ungeliebten Faecher

Hausbesitzer oder Mieter, die meisten Bauunternehmer und leider die allermeisten Architekten verstehen wenig bis gar nichts von Bauphysik oder Bauchemie.

Schlimmer noch, wenn sie meinen, sie wuessten etwas, dann ist es oft noch falsch.

Das verursacht jedes Jahr Schaeden in Milliardenhoehe, von der Gesundheitsgefaehrdung und -schaedigung der Bewohner(innen) ganz zu schweigen .

Glimpflich geht es noch ab, wenn nur Schaeden, die gar nicht vorhanden sind, saniert werden (vgl. unten im Abschnitt Das „undichte“ Flachdach) oder wenn durch unsinnige „Verbesserungsmassnahmen“ unnoetig hohe Heizkosten verursacht werden.

Schlimmer wird es, wenn vermeidbare Laermbelaestigungen zu erhoehtem Herzinfarktrisiko und verminderter Lebensfreude fuehren oder gar lebensbedrohlich wird es, wenn falsch gewaehlte Baumaterialien durch Ausduenstungen zu Vergiftungserscheinungen fuehren, seien es Holzschutzmittel, Formaldehyd-Ausduenstungen aus Spanplatten, Schwefelsaeure aus Gipskarton oder, trotz harmloser Baumaterialien, Schimmelbefall, der zu Allergien und womoeglich gar zu Krebs fuehrt aufgrund falscher physikalischer Auslegung von Bauteilen oder durch unueberlegte nachtraegliche „Verbesserungen“ oder „Sanierungen“, etwa unzureichenden oder falsch berechneten Daemmassnahmen.

Im Folgenden sollen einige dieser Problembereiche, deren Ursachen und moegliche Abhilfemassnahmen naeher beleuchtet werden.

Bei der Vielfalt der Fallgestaltungen koennen nur typisierende Verallgemeinerungen gemacht werden, die eine genau Analyse vor Ort nicht ersetzen koennen. Auch koennen bestimmte hier beschriebene Phaenomene, trotz Uebereinstimmung bis ins Detail, ganz andere Ursachen haben, als hier angegeben, weil eine verhaengnisvolle Verkettung von Ursachen, ausgehend von ganz anderen Anfangsparametern, zufaellig zu taeuschend aehnlichen Symptombildern fuehren.

Hier bedarf es stets der Mitwirkung eines erfahrenen Gutachters. Wichtiger als dessen Kosten und raeumliche Naehe sind dessen Erfahrung, Sachkunde und „Forschungsmittel“. In der Rechtsprechung ist anerkannt, dass ein Gutachter auch von weit entfernt beigezogen werden kann, wenn dies deutlich bessere Aufklaerungschancen verspricht.

Empfehlungen zur Gutachterauswahl koennen im Rahmen dieser Ausarbeitung weiters leider nicht gemacht werden.

2 Feuchtigkeit: Eis, Wasser, Dampf und Hygroskopie

2.1 Unsichtbare Gefahrenquellen

Der Mensch ist dauerhaft zwei Gefahrenquellen in seiner Umwelt ausgesetzt, die er nicht sehen kann:

· Radioaktivitaet und

· Wasserdampf.

Jeder Mensch atmet ca. zwei bis drei Liter Wasserdampf pro Tag aus. Hinzu kommt Wasserdampf durch’s Baden und Duschen sowie Feuchtigkeitseintrag durch nasse Kleidung und Schuhwerk oder in der Wohnung getrocknete Waesche.

All dieser Wasserdampf muss aus einer Wohnung hinaus – nach draussen.

Das ist nur der normale und unvermeidliche Wasserdampfanfall. Hinzu kommt u.U. noch Wasser, das von aussen in ein Wohngebaeude eindringt, sei es durch Kellerfeuchtigkeit (Sicker-, Stau- und Druckwasser, aufsteigende Feuchtigkeit in Waenden), undichte Daecher und naessende Waende nach Regen oder Tau (und oft uebersehen, wenn zutreffend: Loeschwasser nach Braenden).

2.2 Das „undichte“ Flachdach

Jedes Fruehjahr sehen wir wieder schwarzverschmierte Maenner auf Flachdaechern Dichtfolien oder Schweissbahnen ausrollen und angeblich undichte Daecher dichten. Nach strengen Wintern mehr als sonst. Seltsam nur, manche dieser Daecher wurden schon letztes Fruehjahr und das Jahr davor geflickt oder erneuert.

Viele, vielleicht die meisten dieser Daecher sind tatsaechlich dicht, sie sind nur falsch gedaemmt bzw. Dampfsperren sind falsch angebracht oder fehlen.

Was war passiert? Im Winter hat Feuchtigkeit an der Decke, unter dem Flachdach, kondensiert und ist dort gefroren. Was dort kondensiert stammt meist nicht nur aus dem Stockwerk direkt darunter, sondern u.U. von jedem Geschoss bis hin zum Keller. Als es frueher noch Waschkessel in Waschkuechen gab, konnte man manchmal eine Dampfblase direkt senkrecht ueber dem Kessel sehen – viele Stockwerke oberhalb, an der sich woelbenden Folie des Flachdaches!

Mit den ersten Strahlen der Fruehlingssonne taut dieses Wasser an der Unterseite des Daches auf und tropft herab. Fuer Laien und Bauherren, ja, selbst fuer viele Architekten sieht es aus wie eindringendes Schmelzwasser – also her mit dem Dachdecker.

Die Dachhaut eines Flachdaches ist, anders als ein Ziegeldach, nicht dampfdurchlaessig (siehe die goldene Regel fuer den Wandaufbau weiter unten). Daher darf von unten kein Wasser(dampf) in die Dachkonstruktion eindringen. Solange der Taupunkt nicht unterschritten wird, das Wasser dort also nicht kondensiert, passiert nicht viel (es schimmelt bloss). Da aber Wasserdampf nach oben steigt, ist der feuchteste Ort im Haus unter’m Dach.

2.3 Das Architekten-Quiz

Bauphysik und Bauchemie sind fuer Architekten leider Nebenfaecher, die oft unwillig belegt und wenig verstanden werden. Wenn die Klausur halbwegs bestanden ist, wird das alles wieder getrost dem Vergessen anheim gegeben.

„Was steigt nach oben: feuchte oder trockene Luft gleicher Temperatur?“ – Die meisten Laien, aber auch Architekten antworten spontan „die trockene“. Diese Einschaetzung ruehrt wohl daher, dass Wasser mit „Schwere“ assoziiert wird. Natuerlich ist fluessiges oder gefrorenes Wasser schwerer als Luft. Aber gasfoermiges Wasser, Wasserdampf genannt, ist leichter als Luft .

Jede Mischung von Wasserdampf und Luft, also feuchte Luft, ist daher auch leichter als trockenere Luft und steigt daher auf.

Da zudem Feuchtluft bei Entstehung in Wohnungen meist auch noch waermer ist als trockene, weil sie z.B. aus Atemluft (37oC) oder vom Waschen der Duschen stammt, draengt sie doppelt nach oben.

2.4 Die Folgen

Weil der unsichtbare Wasserdampf also immer nach oben steigt, sind Flachdaecher gefaehrdet, da sie wasserdicht und damit notgedrungen wasserdampfundurchlaessig sein muessen.

3 Die feuchten Stellen einer Wohnung

Wenn es in einer Wohnung feucht ist, dann ist der Schimmel, abgesehen von Flachdachkonstruktionen, bei Geschossbauten meist unter der Decke, meist in Zimmerecken der Aussenwand, denn dort gibt es oft Kaeltebruecken.

Hinter Schraenken ist dagegen der Schimmel oft irgendwo ueber dem Boden, … weil dort der „umgekehrte Kamineffekt“ eintritt: die feuchte Luft steigt ueber dem Schrank auf, ein Teil davon kuehlt dann aber hinter dem Schrank an der Wand ab und faellt nach unten, bis dort der Taupunkt unterschritten ist, denn insbesondere an Aussenwaenden ist es hinter dem Schrank am kaeltesten, und wieder umso kaelter, je weiter unten man misst.

Finden sich anderswo in Zimmern feuchte Stellen bzw. Schimmel, etwa in der Naehe von Fenstersimsen usw., dann kann das zwei Ursachen haben: dort ist entweder eine besonders starke Kaeltebruecke, d.h. dort kondensiert das Wasser bereits „mitten auf dem Wege“ zur Decke, oder es dringt tatsaechlich Wasser von aussen ein. Beides kommt vor, manchmal ist auch beides gleichzeitig der Fall.

3.1 Ausnahme: Klimaanlage

Einen Sonderfall muessen wir noch erwaehnen:

Kondensation und in der Folge Durchfeuchtung und evtl. Schimmel bilden sich ueberall da, wo Wasserdampf kondensiert, weil der Taupunkt unterschritten wird.

Das ist in der Regel an der Aussenwand, weil diese kaelter ist und die Innenluft feuchter als die Aussenluft. Wer dann kraeftig (stoss-) lueftet, entlaesst die feuchte Luft nach draussen und holt trockenere Luft von draussen herein, die dann aufgeheizt und dadurch noch trockener wird. So wirkt Lueften.

Das Prinzip gilt aber immer, d.h. auch dann, wenn stattdessen mal der Innenraum trockener und kuehler und die Aussenluft waermer und feuchter sein sollte. So kann es dann in feuchten heissen Sommern vorkommen, dass Bewohner sich wundern, wenn sie lueften (hatten wir nicht gelernt, „Lueften hilft gegen Feuchtigkeit“?) und … die Wohnung wird (noch) feuchter. Das ist kein Wunder: wer warme, feuchte Luft von draussen hereinholt und sie dann in seiner kuehlen, womoeglich gar kuenstlich klimatisierten Wohnung abkuehlt, der holt sich Wasserdampf in’s Haus.

3.2 Der feuchte, gut gelueftete Keller

Dasselbe geschieht, wenn im Sommer tagsueber der Keller in bester Absicht gelueftet wird.

Das Erdreich hat ganzjaehrig eine Temperatur um die 10oC, eine Kellerwand ist also ganzjaehrig auch etwa 10-12oC „kalt“. Wer 40oC heisse Luft mit vielleicht 80% Luftfeuchte in den Keller laesst, erlebt sein feuchtes Wunder: der Keller wird umso feuchter, je ausfuehrlicher gelueftet wird.

1981 war ein solche besonderer Sommer mit z.T. an die 100% Luftfeuchtigkeit, aber die Regel gilt in den meisten Sommern: viele Menschen lueften, weil der Keller sonst „muffig“ riecht, bedenken aber nicht, dass die Feuchtigkeit, die diesen Moderprozess am Leben erhaelt, womoeglich erst durch’s Lueften hereingebeten wurde.

3.3 Abhilfe gegen wasserdampfbedingte Feuchtigkeit

Betrachten wir erst einmal die Baugeschichte. Warum gab es frueher kaum Schimmel an den Waenden der Altbauten?

3.3.1 Das Maerchen von der trockenen Zentralheizungsluft

Frueher stand in fast jedem Zimmer ein Einzelofen. Dieser war an einen Kamin angeschlossen und hat dort Luft hinausgepustet, wenn in der kaelteren Jahreszeit geheizt wurde. Wo kam diese Luft her? Vom undichten Fenster und von den Tueren. Draussen war die Luft im Winter kalt und trocken. Wurde sie durch den Luftbedarf des Verbrennungsprozesses in’s Zimmer hineingezogen, wurde sie aufgeheizt. Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Folglich wurde das Zimmer permanent gelueftet und entfeuchtet.

Aber selbst, wenn nachts der Ofen erlosch und die Menschen am Morgen im ausgekuehlten Zimmer aufwachten (die aeltere Generation wird sich daran noch erinnern – die Zentralheizungen traten erst in den sechziger und vor allem siebziger Jahren ihren Siegeszug an, Thermostatventile und Nachtabsenkung wurden ueberwiegend erst mit der Waermeschutzverordnung nach der sog. Oelkrise eingefuehrt), selbst dann gab es im kalten Zimmer an der Decke oder in den Ecken keinen Schimmel. Warum? Abgesehen davon, dass die wesentlich undichteren Fenster und Tueren auch ohne Ofen fuer eine kontinuierliche Dauerlueftung sorgten, war das vor allem den „Eisblumen“ am Fenster zu verdanken. Das Fenster war eine „Feuchtesenke“, d.h. die einglasige Scheibe war die kaelteste Flaeche in jedem Raum und an dieser schlug sich das Wasser nieder bzw. gefror sogar. Am naechsten Morgen hat man es dann z.T. weggewischt, z.T. verdunstete es von alleine, wenn der Ofen wieder angeheizt wurde und die trockene Aussenluft hereinzog. Die Wand blieb also weitgehend trocken.

Trockene Luft war also damals im Winter normal, denn der Luftstrom ging von der Aussenwand weg in den Kamin hinein.

Heutzutage dagegen ist die Innenraumluft im Sommer wie vor allem im Winter bei zentralgeheizten Wohnungen mit Waermeschutzfenstern wesentlich feuchter als frueher und zwar aus drei Gruenden:

1. Anders als bei Einzelofenheizung gibt es keine Zwangslueftung mehr durch den Austausch der Verbrennungsluft ueber den Kamin im Zimmer.

2. Die Waermeschutzfenster sind hoechst praezise gearbeitet und enthalten Dichtungen – sie sind fast luftdicht; ohne bewusstes Lueften findet fast kein Luftaustausch mehr statt.

3. An den doppelglasigen „Thermopane“-Waermedaemmscheiben kondensiert auch keine Raumluftfeuchte mehr, denn sie sind im Winter wesentlich waermer als die frueheren Einglasscheiben. Zudem ist der Heizkoerper („Radiator“ – siehe dazu unten) unter dem Fenster angebracht, d.h. es entsteht ein warmer Luftzug an der Fensterscheibe entlang .

Die Feuchtigkeit, der Wasserdampf, bleibt daher in der Raumluft und diese wird nicht mehr ausgetauscht. Daher betraegt die relative Luftfeuchte heute in zentralgeheizten Raeumen mit Waermeschutzfenstern meist zwischen 60 und 80%, kann daher unter der Decke schnell auch 100% erreichen und damit kondensieren. Im Winter lag sie frueher bei Einzelofenheizung u.a. nur bei 30% bis 40%!

Nebenbei bemerkt ist durch moderne Teppiche in Zusammenwirken mit geringerem Luftaustausch auch die Staubbelastung in Innenraeumen gestiegen. Innenraumluft enthaelt oft zwanzig mal soviel Staub wie Aussenluft.

Der Eindruck der „trockenen“ Zentralheizungsluft entsteht daher oft nur durch den Geruch von Schmorprodukten, wenn der Heizkoerper den auf ihm liegenden Staub erhitzt. Da heute bei den Niedertemperaturheizungen die Vorlauftemperaturen wesentlich geringer sind als noch vor Jahrzehnten, geht dieser Eindruck aber stetig zurueck. Wer nun wegen der vermeintlichen Trockenheit am Heizkoerper auch noch Befeuchter aufhaengt, obwohl die Luft ohnehin schon feuchter ist als frueher, der muss sich ueber den Schimmel an der Aussenwand nicht wundern.

3.4 Was ist zu tun?

Es wird gebetsmuehlenartig gepredigt, Lueften sei des Raetsels Loesung. Abgesehen vom obigen Beispiel mit der Klimaanlage, bei dem im Sommer Lueften sogar zu weiterer Durchfeuchtung fuehren kann, ist Lueften zwar prinzipiell richtig, aber wie immer in einer wissenschaftlichen Analyse muss man nicht die Laborbedingungen, sondern die gesamten „problemrelevanten Parameter“ der tatsaechlichen Situation betrachten. Und dann seht man, dass Lueften u.U. die feuchte Luft gar nicht (vollstaendig) beseitigt.

In einem Zimmer einer Wohnung reicht das Fenster, das zum Lueften geoeffnet werden kann, i.d.R. nicht bis zur Decke. Wo aber, haben wir gelernt, staut sich die feuchte Luft? Oben! Und wo wird die kalte Luft, die durch’s Lueften hereinkommt, sich ablagern? Unten! Denn kalte Luft ist schwerer als warme, vgl. den Heissluftballon.

In einem hohen Raum also wird das Lueften allein die feuchte Luft unter der Decke noch nicht beseitigen. Die Luft muss zudem auch noch umgewaelzt werden. Zwar sollte das durch die Konvektion seitens des Heizkoerpers geschehen, aber wenn der an der falschen Stelle sitzt, zu schwach ausgelegt ist, oder nicht warm genug oder der Raum zu hoch oder die Luft zu feucht ist bzw. der Feuchtigkeitsnachschub zu hoch ist (z.B. Waesche zum Trocknen, viele Menschen oder Menschen, die Sport treiben, etwa Aerobic vor dem heimischen Fernseher, oder wenn geduscht oder gekocht wird usw.), dann kann auch viel Lueften .U. nicht ausreichend sein, insbesondere, wenn es draussen kalt und die Wand nicht ueberall optimal gedaemmt ist.

3.5 Kaeltebruecken

Sie muessten eigentlich „Waermebruecken“ heissen. Jedes zum Wohnen oder Arbeiten fuer Menschen errichtete Bauwerk unterliegt einem mehrfachen Zielkonflikt:

· es soll dauerhaft und standsicher sein,

· es soll moeglichst viel Laerm „schlucken“ und

· es soll moeglichst wenig Waerme nach aussen abgeben (im Winter) bzw. von draussen hereinlassen (in der warmen Jahreszeit).

Nun aber erfordert Schalldaemmung schwere Bauteile (damit sie nicht so leicht ins Schwingen geraten) und Waermedaemmung leichte, porige Bauteile. Waermedaemmung kann in der Regel keine Lasten tragen, Decken und Verstrebungen muessen jedoch mehr oder weniger massiv und stabil sein.

Eine Geschossdecke muss notgedrungen, soll sie nicht herunterfallen und ihre Lasten tragen, auf der Aussenmauer aufliegen. Damit zieht sie sich bis nach aussen durch und leitet notgedrungen Waerme nach aussen. Umgekehrt erklaert heisst das, sie neigt dazu, auszukuehlen. Wo liegt nun die Zimmerdecke? Oben! und wo ist es am feuchtesten? Ebenfalls oben. Wo stossen gleich zwei massive tragende Elemente im Raum zusammen? In der Zimmerecke – Wand und Decke, beide fuehren nach aussen und bilden Waermebruecken.

Der kaelteste Punkt ist daher bei herkoemmlicher Bauweise immer in den Ecken der Zimmer an den Aussenwaenden.

Und dort kondensiert daher am ehesten die Feuchtigkeit der Zimmerluft und daher bildet sich dort Schimmel zuerst. Und zudem werden gerade diese Ecken beim Lueften am wenigsten erreicht!

3.6 Abhilfemassnahmen – richtig heizen und lueften, Feuchtigkeit vermeiden

Wer also lueftet, sollte die von aussen hereingelassene Luft nicht als Kaltluftsee am Boden „liegen“ lassen, sondern sie umwaelzen. Das ist umso wichtiger, je hoeher und groesser der Raum ist und je geringer die Konvektion durch Heizkoerper ist. Sind letztere z.B. nicht unter einem Fenster angebracht, sondern sonstwo im Raum, weil die Heizungsfirma das Verlegen der Leitung „scheute“, dann ist der Aerger ohnehin schon vorprogrammiert.

Da die kalte Luft am Boden von alleine nicht aufsteigt, ja, noch nicht mal vom Radiator/Konvektor erfasst und damit erwaermt wird, kann sie auch nur wenig zur Entfeuchtung beitragen.

Vielmehr muss die feuchte Luft von oben herab und die trockene Luft nach oben gebracht werden.

Wer nicht gerade einen Deckenventilator betreiben moechte, der behilft sich am einfachsten mit heftigem „Wedeln“: man nimmt einen geeigneten Gegenstand, etwa ein normales Handtuch, und wirbelt damit die Luft im Zimmer waehrend des Lueftens oder kurz danach kraeftig umeinander, etwa so, wie eine Windmuehle ihre Fluegel bewegt.

Dabei kommt es weniger auf die Dauer der Lueftung an, als vielmehr die Qualitaet.

Faustregel: Lieber eine Minute mehrmals in der Stunde, als einmal fuenf Minuten lueften, lieber mehrmals fuenf Minuten am Tag als einmal eine halbe Stunde.

Am besten lueftet man nur kurz, etwa ein, zwei Minuten, und „ruehrt“ dabei gleichzeitig mit einem Tuch kreisfoermig wedelnd die Luft gut durch, so dass die frische Luft nach oben geblasen wird. Das ist zehnmal effektiver, als sich bloss auf die Konvektion zu verlassen.

Zudem achtet man auf den Feuchtigkeitseintrag, den man selbst vermeidbar verursacht. Duschen wir erst heiss und lassen dann die wabernde Feuchtluft in den Innenraum der Wohnung, indem wir erst aus dem Bad ins Schlafzimmer laufen, die Tuer offen lassen und dann spaeter mal „bei Gelegenheit“ lueften? Oder halten wir alle Feuchtraeume sorgsam geschlossen, bis wir durch Lueften deren Feuchtegehalt wieder auf das Niveau der restlichen Wohnung heruntergetrocknet haben? Beim Kochen die Kueche schliessen und ab und zu lueften bringt mehr, als den Kochdunst erst in die Wohnung zu entlassen, zu warten, bis er sch schoen an der Decke des Wohn- und Schlafzimmers verteilt hat und dann dort erst Stunden spaeter zu lueften.

3.6.1 Kapillaren und feuchte Geheimgaenge

Fluessigkeiten haben eine verblueffende Eigenschaft: sie koennen „klettern“. Je duenner ein Roehrchen oder eine Pore, desto hoeher steigen darin Fluessigkeiten gegen die Schwerkraft nach oben bzw. werden dort auch waagerecht „nach vorn“ gezogen.

Jeder normale Baustoff, ob Beton oder Ziegelstein, ist poroes. Zwar kann man Beton porenfrei herstellen, aber dazu bedarf es sehr sorgfaeltiger Betonrezeptur (WZ = Wasserzementwert unter 0,4 usw.), und alle andere tragenden mineralischen Baustoffe sollen ohnehin poroes sein, damit sie Wasserdampf durchlassen.

Normalerweise sollte die sog. „Ausgleichsfeuchte“ einer (Aussen-) Wand ca. 2% betragen, d.h. 98% der Wand sollten aus Stein oder Poren („Luft“) bestehen.

Sind es nur das Doppelte, also ca. 4% so ergeben Berechnungen, dass dann allein bei einem groesseren Einfamilienhaus eine herkoemmliche Backsteinwand nur noch halb so gut daemmt, was z.B. bis zu 2.000 Liter mehr Heizoelverbrauch bedeuten kann.

Wie trocken eine Wand im Jahresmittel ist, haengt davon ab, ob und wieviel Feuchtigkeit sie abbekommt (z.B. Schlagregen) und wie gut diese Feuchtigkeit wieder abdunstet waehrend der Trockenperioden.

Leider ergibt sich hier u.U. ein verhaengnisvoller Teufelskreis: solange die Wand trocken ist, daemmt sie besser und ist sie daher auch „waermer“. Folglich kondensiert an ihr weniger oder keine Feuchtigkeit, die von innen in sie eindringen koennte. Und folglich wird sie auch leichter mit der von aussen auf sie eindringenden Feuchtigkeit (Schlagregen, Tau) fertig.

Viele Poren sind „geschlossen“, d.h. sie stehen nicht mit anderen Poren oder der Aussen- oder Innenluft in Verbindung. Andere Poren sind z.T. mit engen Roehrchen untereinander verbunden – den „Kapillaren“. Wasser kann nun auf zwei Wegen in diese Poren eindringen: durch direkte Einleitung, also Schlagregen, Tau oder Kondensation von der Innenseite (vom seltenen Fall des Loeschwassers oder einer „Ueberschwemmung“ im Bad oder aufgrund geplatzter Haushaltsgeraete-Schlaeuche etc. mal abgesehen ) und andererseit direkt durch Kondensation in den Poren.

Wenn also der „Taupunkt“ bei bestimmten Wetterlagen nicht an, sondern in der Wand unterschritten wird, dann wird sich die Luftfeuchte, von aussen zuerst unsichtbar, in der Wand aufbauen.

Das hat zwei dramatische Folgen:

1. einerseits wird dadurch die Waermedaemmung verringert, die Wand wird also noch „kaelter“ und anfaelliger fuer Feuchteeinlagerung und

2. die Wand wird immer weniger durchlaessig fuer Wasserdampf, d.h. sie kommt ihrer natuerlichen Ausgleichsfunktion nicht mehr nach.

Beides verstaerkt tendenziell die Durchfeuchtung und je laenger der Prozess andauert, desto schlimmer wird die Situation . Die Wand wird immer dampfdichter, staut immer mehr Dampf und gleichzeitig wird sie immer kaelter und foerdert dadurch die weitere Kondensation. Ein Teufelskreis.

Hat nun einmal eine Kapillare Wasser gezogen, transportiert sie es weiter bis zum naechsten Hohlraum, und fuellt der sich schliesslich und der Wasserspiegel erreicht die naechste Kapillare, so setzt sich der Prozess fort, bis er entweder in einer Sackgasse (Pore mit zu grosser Oeffnung, so dass keine Kapillarwirkung mehr entsteht) oder an der Wadflaeche (innen oder aussen) endet.

Ist Wasser erst einmal kondensiert, so ist es wesentlich schwerer zu entfernen – fluessiges Wasser muss ja erst verdunsten, damit es auf normalem Wege wieder aus der Wand austritt. Die Verdunstungspfade, die Poren und Kapillaren, sind ja aber nunmehr verstopft … Ein weiterer Teufelskreis.

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  • TV-Tipp - heute in NDR 22.00 Uhr "Wahnsinn Wärmedämmung" (beim Hausbau) - 22.45 Uhr (oT) [ [ kein Text ] ] - OOO, 28.11.2011, 20:12 [*]
    • Danke - Fobi, 28.11.2011, 22:26
    • Mist, verpasst, und dass als angehender Architekt... - Alwinnier, 29.11.2011, 01:16
      • 1 qm Wärmedämmung brauch ich zwar nicht... ;-) - HW71, 29.11.2011, 07:19
        • Vielleicht kannst Du den Link auch hier einstellen - 007, 29.11.2011, 08:36
          • Wärmedämmungs-Sendung & Link direkt einstellen... - HW71, 29.11.2011, 10:13
            • Danke, der Link von Zip war die Lösung zu der richtig guten NDR-Dokumentationä (oT) [ [ kein Text ] ] - 007, 29.11.2011, 10:21
        • Die Sendung ist jetzt bei Youtube eingestellt, Links anbei - Palstek, 29.11.2011, 22:10
          • Speichern von Originalquelle... - HW71, 30.11.2011, 09:25
            • Vielen Dank für Deine Antwort - Palstek, 30.11.2011, 22:45
          • Wärmedämmung / Frage zur Thermoshield-Farbe - Leserzuschrift, 02.12.2011, 20:34
      • Wer unbedingt die Wände dämmen will... - Fobi, 29.11.2011, 18:51
    • Hier der Wiederholungstermin und der Link zum Video - zip, 29.11.2011, 09:08
      • Was zieht man daraus für einen Schluss? - stocksorcerer, 29.11.2011, 13:11
        • Bauphysik, Gesetz des fallenden Grenzertrags und Waermedaemmung ... - CrisisMaven, 29.11.2011, 13:55
          • Bestätigung. - Zaunreiter, 29.11.2011, 15:03
            • Super Ideen und Loesungen! Insbesondere ... - CrisisMaven, 29.11.2011, 15:46
              • Nochmal: Bestätigung. + Impressionen vom Bau. - Zaunreiter, 29.11.2011, 16:40
                • Toll, vielen Dank fuer diese Dokumentation ... und Nachlese ... - CrisisMaven, 29.11.2011, 17:00
                  • Und was ich vergessen, vielleicht verdraengt hatte ... - CrisisMaven, 29.11.2011, 17:05
                • Traumhaft. Feierabendbeschäftigung, oder hast Du nen Schock Nachschuldner bei der Hand? - Kurt, 29.11.2011, 17:03
                  • Vollzeit neben Vollzeit. - Zaunreiter, 30.11.2011, 11:19
                    • Glückwunsch zur Selbstdisziplin - Kurt, 30.11.2011, 12:02
                • Vom Feinsten - stocksorcerer, 29.11.2011, 17:41
                • Sensationelles Engagement! Kann mir jemand sagen, was es mit diesen Ausblühungen auf sich hat (mit Bildern)? - zip, 29.11.2011, 20:36
                  • Weisse Haare an feuchter Kellerwand - Herbi_der Bremser, 29.11.2011, 20:49
                    • Vielen Dank, Herbi! (oT) [ [ kein Text ] ] - zip, 29.11.2011, 21:01
                    • Alle dreissig Jahre ... Einspruch ... - CrisisMaven, 29.11.2011, 21:17
                  • Das ist mit ziemlicher Sicherheit Kalk ... - CrisisMaven, 29.11.2011, 21:01
                    • Vielen Dank für den kompetenten Rat, kurze Details im Text, ansonsten sorry für off-topic, Chef - zip, 29.11.2011, 21:26
                      • Also 1932 nahm man statt Bitumen meist Teer, aber ansonsten ... - CrisisMaven, 29.11.2011, 21:55
                • Spitzenklasse, danke für die Illustration (oT) [ [ kein Text ] ] - satsangi, 02.12.2011, 14:23
        • Schlußfolgerung: Architektur neu durchdenken. - Zaunreiter, 29.11.2011, 14:13
          • Zum Selbermachen. Dome Calculator. - Zaunreiter, 29.11.2011, 15:58
            • Zwei Seiten einer Muenze: Hyperbeltragik und Hyperbeltragfaehigkeit ... - CrisisMaven, 29.11.2011, 16:36
              • Hyperbeln kontra Seilkurven - Herbi_der Bremser, 29.11.2011, 19:15
                • Schade, das mit der doppelten Hyperbel ... - CrisisMaven, 29.11.2011, 20:01
        • danke Euch beiden für den Lesestoff. :-) (oT) [ [ kein Text ] ] - stocksorcerer, 29.11.2011, 14:32
      • 9.12.2011 NDR 06:00 Uhr - Fobi, 29.11.2011, 18:42
    • Noch mehr Lesestoff - StillerLeser, 29.11.2011, 15:10
      • Hüllflächentemperierung funktioniert ! - offthspc, 29.11.2011, 19:39
        • Nicht so laut ... - CrisisMaven, 29.11.2011, 19:58
          • Tja ... - offthspc, 29.11.2011, 20:38
    • Wärmedämmung - zurück zum Thema - Leserzuschrift, 30.11.2011, 12:55
      • Einerseits richtig, aber ... - CrisisMaven, 30.11.2011, 13:11
        • Dämmung: Welche Alternativen gibt es? - Leserzuschrift, 01.12.2011, 12:28
          • Alternativen zur Daemmung ... - CrisisMaven, 01.12.2011, 13:21
            • Was wären denn konkrete Handlungsempfehlungen - Morpheus, 01.12.2011, 23:01
              • Bauweisen ... - CrisisMaven, 07.12.2011, 18:28
                • 100% Solardeckung, auch @meph - Onkel Otto, 07.12.2011, 19:11
                  • Sonnenenergienutzung ... Danke fuer die Berechnung ... und was man daraus lernen koennte ... - CrisisMaven, 07.12.2011, 21:12
                    • in so großen Speichern steckt auch eine Menge "graue Energie" - Onkel Otto, 07.12.2011, 21:28
                      • Isch gaeb Dir ueberall rescht, aber ich loecke gerne gegen den Stachel ... - CrisisMaven, 07.12.2011, 22:03
                        • wir sind uns auch weitgehend einig, nur vergleichst Du mit Murx und ich referiere zu einem vermuteten Optimum :-) (oT) [ [ kein Text ] ] - Onkel Otto, 07.12.2011, 22:13
                        • Ein anderer Ansatz zum Langzeitspeicher - StillerLeser, 08.12.2011, 12:36
                • Ein paar Dinge noch... - Fobi, 07.12.2011, 22:12
                  • Jau, Dachschalung und Pappe sind natuerlich so dicht ... - CrisisMaven, 07.12.2011, 22:19
          • Feuchteschäden zumeist verursacht durch Sprachfehlgebrauch - Kurt, 01.12.2011, 15:31
            • Der Begriff Dampfbremse ... - CrisisMaven, 01.12.2011, 15:44
              • Diffusion - Kurt, 01.12.2011, 15:51
            • ist es nicht doch beides Kurt? - Onkel Otto, 01.12.2011, 16:37
              • Diffusionsschäden Jörg - Kurt, 01.12.2011, 17:00
          • Gute Erfahrungen habe ich mit... (edit) - Positiv, 01.12.2011, 16:22
          • gute Erfahrungen mit beputzter Holz-Weichfaserplatte, allerdings bleibt das Algenproblem mit "Giftanstrich" zu lösen - Onkel Otto, 01.12.2011, 16:46
          • Gar keine Dämmung! - StillerLeser, 01.12.2011, 22:10
            • Warum Strahlungsheizung der Daemmung ueberlegen sein kann ... - CrisisMaven, 01.12.2011, 22:25
              • Alternative? Warmluft-Wandheizung - und wegduck ;-) - Günter, 02.12.2011, 22:32
                • Vielen Dank für den Link! - StillerLeser, 03.12.2011, 10:25
    • Ideologie - Orlando, 02.12.2011, 11:24
      • Exakt: Kampf der Ideologietitanen - cassi, 02.12.2011, 12:23
        • zum Thema "luftdicht" - StillerLeser, 02.12.2011, 16:15
      • Auch Gipskarton ist selbstverständlich luftdicht (oT) [ [ kein Text ] ] - Kurt, 02.12.2011, 16:35
    • Shell-Studie zur Immobiliensanierung: Wärmedämmung kostet bis zu 750 Mrd. ... - CrisisMaven, 02.12.2011, 13:55
    • Gegendarstellung :-) - Onkel Otto, 07.12.2011, 19:53
    • Energetischer und finanzieller Aufwand für Wärmedämmung? - Ankawor, 23.01.2012, 12:46
      • Auf die Schnelle - cassi, 23.01.2012, 13:02
        • Danke, nicht so schlimm - Ankawor, 24.01.2012, 11:48
          • Alles relativ - cassi, 24.01.2012, 13:27
    • Der Daemmwahn zerstoert gleich noch das oekologisch-politisch-korrekte Erbe ... - CrisisMaven, 04.02.2012, 17:58
      • Und die FAZ mal wieder zum Daemmwahn ... (auch Redakteure moechten werterhaltene Haeuser) - CrisisMaven, 13.05.2014, 13:57

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