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Vom Wesen des Zufalls

Baldur der Ketzer @, Ketzerland, Dienstag, 04.12.2007, 11:35 (vor 6607 Tagen) @ Elli

Hallo, Elli,

Trotzdem ist und beibt es Zufall.

ja, genau deswegen.

Danke ob Deiner Sorgen, aber bisher haben mich meine bisherigen Versuche im Casino, so ca. 300 Tage dürften es jetzt sein, insgesamt nur das an Lehrgeld gekostet, was ich früher an einem einzigen Tag mit den Yen versenkte. Die Casino-Verluste sind allesamt auf dumme Anfängerfehler zurückzuführen. Emerald würde sagen, die Yen-Verluste auch, aber da kamen auch manche Profis aufs Glatteis.

Auf gut deutsch : ich setze doch nur im Portokassenbereich und habe keinerlei *Kick* beim Spiel, ich sehe das völlig wissenschaftlich, als Beobachter.

Um Gottes Willen möchte ich nicht nochmals an das Ziegenproblem erinnern, das damals fast zur Forumssprengung führte. Denn solche Betrachtungen sind Weltanschauungen und philosophische Bereiche. (Man kann das Ziegenproblem aber mathematisch simulieren und kommt dann zu einem nachvollziehbaren Ergebnis, was aber die Frage noch nicht beantwortet, was einem dieses Ergebnis jetzt nützt. Aus meiner Sicht nämlich nichts, auf was es ankommt, ist nur ein triviales Grundprinzip, daß es nämlich immer schwieriger wird, ein vorher prognostiziertes Soll-Ereignis zu produzieren, je vermeintlich ausgefallener dies ist. Auch der Zufall kocht nur mit Wasser, und muß die für ihn geldenden Gesetze einhalten.

Der Zufall kann tatsächlich vieles, er bringt schier unglaubliches locker zustande. Da war ich selbst schon Augenzeuge, als sich eine Sequenz ergab, die eine Wahrscheinlichkeit von 1 : 16 Millionen hatte. Eine halbe Stunde später ergab sich ein ähnlich seltenes Ding nochmals.

Es ist halt eben nur die Frage, spielt man bei solchen Ereignissen MIT dem der Ereignis oder GEGEN das Ereignis. Die Antwort ist einfach, Anfänger spielen dagegen, und zwar mit der 1/2/4/18/16/32 Steigerung, bis alle Kohle weg ist, Profis spielen durch Stehenlassen des Einsatzes mit. Auch ich spielte damals dagegen. Ich tue das nicht nochmals :-)

Und dann, dann ist es tatsächlich Zufall, reiner Zufall.

Zufall ist berechenbar, er unterliegt der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Diese wiederum bezieht eine Vielzahl von Ereignissen ein, die man als Spieler nicht hat und nicht nutzt, ein Spieler spielt eben nicht lückenlos 5 Millionen Würfe. Er fängt an, wann er möchte, und hört auf, wann er möchte. Beobachtungsbereich, sagen wir, maximal 200 Würfe. Die Wahrscheinlichkeit läuft weiter, aber der Spieler ist nur in bestimmten Phasen dabei.

Jetzt ist die Frage, wie wirkt sich ein bestimmter Spielablauf auf ein Spielsystem aus.

Dazu dienen Beobachtungen. Das Ergebnis ist maßgeblich davon abhängig, wann fängt der Spieler an, und beginnt seine Spielphase. Jemand, der mit dem 13.ten Wurf des Tages beginnt, sein System abzuspulen, kommt am Ende vielleicht auf Null/Null. Jemand, der mit dem, sagen wir, 17.ten Wurf beginnt, macht mit dem gleichen System 10 Stücke Gewinn, und jemand, der mit dem 22.ten Wurf beginnt, macht 15 Stücke Verlust.

Allen ist eines gemeinsam, ihr Spiel verläuft in Wellen.

Aber der Trend ist beim einen gerade, beim anderen steigend und beim anderen fallend. Wer den jeweils vorliegenden Trend erkennen kann, hat schon so gut wie gewonnen.

Diese verschiedenen Trends werden bei der Statistik, bei der Gaußschen Normalverteilung usw., alle saldiert, so, als ob man die Funktion eines mechanischen Uhrwerks ergründen könnte, indem man es in Säure auflöst und seine chemischen Bestandteile bestimmt.

Will sagen, die Betrachtung einiger weniger Fraktale bringt andere Beobachtungen mit sich, als sich mathematisch erwarten ließen. Es kommt darauf an, nach welchem Maßstab man mißt. Je nach Maßstab ergeben sich völlig verschiedene Ergebnisse.

Und allen erfolgreichen Spielern ist gemeinsam, daß sie ihr *System* nicht durch theoretische Überlegungen gefunden haben, sondern allein aufgrund von Beobachtungen.

Aber da brauche ich noch einige Zeit zu, und lasse mich auch gerne mal von anderen Beobachtungen im Casino ablenken :-)

Also : keine Gefahr.

Beste Grüße vom Baldur

--
Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand

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