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"Ordentliche" Zentralbank braucht keine "echten" Vermoegenswerte ...

CrisisMaven ⌂ @, Freitag, 17.02.2012, 11:14 (vor 5067 Tagen) @ Miesespeter

Z.B. schon hier:

Zentralbank und Vermoegenswerte ...

Der Glaube wird aber gerne hochgehalten, da es so nett-ordentlich-kaufmaennisch daherkommt.

Ich kann mich aber nicht erinnern, dass sich meine Eltern je einen Kopf darueber gemacht haetten, inwiefern und durch was die "40 Mark" eigentlich "gedeckt" waren, die sie 1948 "bar" auf die Hand bekamen.

"Da eine ZB aber immer zuerst Nutzniesser des von ihr ausgegebenen "neuen" Geldes ist, kann sie theoretisch immer neues Geld drucken, damit Vermoegenswerte zum "alten" Preis aufkaufen und damit theoretisch eine ganze Volkswirtschaft enteignen/sozialisieren."

Denn: es etabliert sich bei Erst-Ausgabe des Kunst-Geldes ein Austauschwert gegenueber den Waren im jeweiligen Waehrungsgebiet. Mit diesem Austauschwert (der beliebig "klein" sein kann, d.h. der Aufdruck auf dem Schein "beliebig gross" - spielt alles ueberhaupt keine Rolle!) koennte die Zentralbank (statt z.B. Staatsanleihen oder Fremdwaehrung) auch jedes beliebiges andere "Ding" kaufen.

Dadurch kaeme mehr Geld in Umlauf, und tendenziell haette das Preis-Inflation zur Folge, d.h. zumindest die unmittelbar gekauften Vermoegens"wert" stiegen fuerderhin im Preis. Aber die ZB waere immer, immer, einen Schritt voraus.

Sie wuerde dann diese Vermoegenswerte bilanzieren und wenn sie dies nach Niederstwertprinzip taete, klaffte mit der Zeit gegenueber dem tatsaechlichen Preis"niveau" der Rest-Gesellschaft eine Luecke. Aber kein Problem, kein Problem: hach, wat hadde Zentralbank so heeeerrliche stille Reseeeerven saeuselt der wissenschafts-besoffene Betriebswirtschafter.

Das geht immer genau so lange, bis die unter diesem Gesetzlichen Zahlungsmittel fronenden Menschen ihr Misstrauen nicht mehr unterdruecken koennen, und (zumindest heimlich) lieber eine Fremdwaehrung oder Gold nehmen. Wenn alle Fremdwaehrungen am selben Problem kranken, naemlich keine Golddeckung haben, sondern die anderen Zentralbanken ebenfalls nur die gegenseitigen Fremdwaehrungspositionen bilanzieren, die einen Austauschkurs haben, der sich an Foreign-Exchange-Boersen "feststellen" laesst, sieht die Bilanz daher umso realistischer aus, als

- entweder Staatsanleihen mit einem Nominalwert bilanziert werden, die in der "eigenen" Waehrung notieren oder

- Fremd-Staatsanleihen hereingenommen werden, die ueber den Nominalwert mal Austauschverhaeltnis zur eigenen Waehrung "bewertet" werden koennen oder

- Fremdwaehrungsbestaende gehalten werden, die eben "bewertet" werden koennen.

Gleiches gilt auch fuer Wechsel etc.

Bloed ist dann nur, und man beginnt diese Bilanztricks zu bereuen, wenn sich die Ausfaelle dieser "Assets" haeufen. Denn dann verdampfen diese heiligen Kuehe und nun sieht die Bilanz ploetzlich arg gerupft und verkuerzt aus.

Da hilft nur, bei FED und EZB, bestimmte Positionen aus Gruenden .... Vertrauensschutzes [[freude]] nicht mehr offenzulegen, oder das Saldierungsverbot zu missachten ("Gold und Goldforderungen" bei der "Deutschen" Bundesbank usw.

Und am Ende wird, wie der Vorredner vorschlaegt, stehen, einfach Zentralbanken vom Bilanzieren zu befreien, denn das schafft neues Vertrauen.

Solange man die Glas-Kuppel auf dem Reichstag noch sieht und die schweren Stahltueren in Fort Know, und hinter beides nicht wirklich sieht, so lange wird das Volk es zufrieden sein.

1923 machte man einen Fehler: man gab den Menschen selbst die Billionen in die Hand, da konnten sie ins Gruebeln kommen. Jetzt belaesst man es stattdessen beim Aufdruck "100", "10" usw. und verschiebt die Billionen und Trillionen durch die Hintertuer.

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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