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Maschinen als Konkurrenten

Nico @, Donnerstag, 05.01.2017, 01:06 (vor 3472 Tagen) @ Brigitte
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 05.01.2017, 01:56

Es liegt mir am Herzen, dass die Arbeitnehmer gegenüber den Maschinen
wieder konkurrenzfähig werden.

Arbeitnehmer konkurrieren zwar sehr wohl untereinander, sie konkurrieren aber NICHT mit Maschinen. Wir konkurrieren nämlich nicht um Arbeit (die kann uns gestohlen bleiben), wir konkurrieren um Löhne. Maschinen fordern aber keine Löhne, d.h., Maschinen rufen entsprechend auch kein Sozialprodukt ab, und letztendlich konkurrieren wir (die Arbeitnehmer) nur um Sozialprodukt.

Ungewollte Arbeitslosigkeit ist und bleibt hauptsächlich eine Fehlfunktion des Geldsystems – wir ‚Debitisten‘ nennen diese Fehlfunktion ‚Verrentung‘. Verrentung bedeutet immer ein allgemeines ‚Hocken‘ auf Staatspapieren. Zu den Staatspapieren (oder äquivalente Ansprüche) gehören nicht nur dessen Anleihen, sondern auch Münzen und Banknoten als Gesetzliche Zahlungsmittel. Solche auf den Staat lautenden Geldwerte sind ‚infallibel‘ d.h. sie entziehen sich den in der privaten Wirtschaft vorgesehenen ultimativen Bereinigungsprozessen des Bankrotts, bzw. der steten Bereinigung durch das Vermeiden eines solchen Prozesses, durch das Schaffen von Sozialprodukt.

Das essenzielle des Bankrotts ist das Ausbuchen von uneinbringlichen Forderungen. Der primäre Fehler in der gegenwärtigen Praxis besteht darin, dass die diesen Forderungen entsprechenden Verbindlichkeiten bei diesem Prozess nicht vernichtet werden. Im Gegenteil verschafft der Gesetzgeber hierzulande einen gegen einen Bankrotteur gerichteten Titel eine Gültigkeit von aberwitzigen 30 Jahren. So unterdrückt der Gesetzgeber die Neuaufnahme wirtschaftlicher Tätigkeiten, zu Lasten des Bankrotteurs, aber auch zu Lasten der Allgemeinheit. Dieses Vorgehen findet dabei eine breite Billigung in der Bevölkerung, welche sich außer Stande zeigt, ihre eigene Niedertracht zu erkennen.

Mit dem nun Gesagtem dürften viele der im Vortext aufgeführten Punkte wegfallen. Es bleibt aber die hier berechtigt vorgebrachte Kritik an der Einkommens- und an der s.g. Umsatzsteuer. Diese Formen der Besteuerung lassen den bösen Willen der herrschenden Politik deutlich erahnen. Auf die selbe Bösartigkeit lässt sich bereits schließen, wenn wir die Ursache der bereits besprochenen Verrentung als das erkennen, was sie ist – ein Akt der Sabotage. Die den Staat lenkenden Regierungen verzichten nämlich ohne Not darauf, ihre Defizite über ihre eigene Notenbank zu finanzieren. Somit kontaminieren die Regierungen mit Vorsatz die Wirtschaft mit Staatspapieren. So berauben sie selbst den Staat seiner Handlungsspielräume, insbesondere auch dahingehend, Banknoten als Zahlungsmittel einer angemessenen Inflation auszusetzen. Eine solche Inflation würde die staatlich emittierten Zahlungsmittel leicht verständlicherweise in der Zirkulation halten. Damit gäbe es keine Verrentung, und ergo keine (ungewollte) Arbeitslosigkeit mehr – die arglistig erzeugte Fehlfunktion des Geldes wäre beseitigt. Solch eine Inflation würde also durch eine beständige Zufuhr von staatlich erzeugten Zahlungsmitteln in die Wirtschaft erzielt werden. Diese zusätzlichen Zahlungsmittel bedeuten dabei auch eine wahrhaft sozial-verträgliche Besteuerung des Publikums. Das Publikum bezahlt diese Steuer je nach Art der Darstellung wahlweise über die inflationär erhöhten Preise, oder spiegelbildlich betrachtet über die inflationäre Abwertung der von ihm gehaltenen Zahlungsmittel. Also bezahlt der am meisten dieser Steuern, der den größten Wert an Zahlungsmitteln hält.

Natürlich ist der Staat auf Leistungen des Staatsvolks angewiesen. Neben der soeben angeführten Art der Besteuerung über die beständige Neuemission von Zahlungsmitteln, welche meiner Einschätzung nach ca. 20-30% des Staatshaushaltes abdecken sollte, wäre ein noch größerer Anteil des Etats – m.M.n. ca. 50% – über die Verpachtung der Bodenflächen des Staatsgebietes zu erzielen. Es sollte leicht einsichtig sein, dass sich das Wesen von privatem Eigentum stets aus einer eigenen Schöpfung herleitet. Die Erde und ihr Boden auf dem wir leben ist aber als Gottes Schöpfung zu betrachten, und vor allem auch so zu behandeln. Eigentum an Grund und Boden, so wie seiner Schätze ist gegen die Natur des Eigentums und entgegen der Sittlichkeit. Die Vornehmliche Aufgabe des Staates besteht darin, das ihn selbst ausmachende Staatsgebiet zu verwalten, und zu schützen. Dabei gehört die Organisation und Finanzierung der auf die Fläche des Staatsgebietes bezogene Infrastruktur zu seinen größten Aufgaben. Bereits von daher ist es die naheliegendste, wie aber auch die gerechteste Form der Besteuerung, diese an der Fläche des von dem Individuum in BESITZ (nicht Eigentum) genommen Teils des Staatsgebietes zu bemessen.

All das Gesagte hätte ein führender Politiker zu wissen, und die uns in den Medien gezeigten Politiker mögen freilich mehrheitlich inkompetent sein. Die maßgeblichen Strategen der globalen Politik handeln aber gegen besseres Wissen und vorsätzlich zum Schaden der globalen Bevölkerung. Unser Planet könnte ein Paradies sein, aber wir werden von Satanisten regiert. Diese kennen unsere Schwächen und unsere Torheit, und sie spielen uns nach Belieben gegeneinander aus.

[image]

(Das Bild zeigt eine Szene aus dem Bohemian Grove)

Bohemian Grove Filmaufnahmen:

https://www.youtube.com/watch?v=mNpQ6kM8ANo

Dazu passend auch die Eröffnungszeremonie des Gotthardtunnels:

https://www.youtube.com/watch?v=xz9g51PR8Hs

--
... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

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