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Spiel- / machttheoretisch sub- / optimal?

kosh, Freitag, 07.12.2007, 08:14 (vor 6600 Tagen) @ weissgarnix

> ... dann ist es leider etwas schwierig, darüber zu diskutieren.

War auch nicht meine Absicht, darum habe ich meinen "Wissensstand" in Klammern gesetzt. Ich akzeptiere die theoretischen Ergebnisse der Spieltheorie und ihre praktische Verwertbarkeit, dennoch bin ich sehr skeptisch, ob ihre Bewertung weltweit homogen genug ist, um alle Mitspieler von ihrem Nutzen zu überzeugen.

> Ob die Amis jetzt Vertrauen verspielt haben oder nicht ist im Grunde Jacke wie Hose, denn der Status Quo einer Spielsituation ändert sich ohnehin laufend.

Vollkommen einverstanden. Historisch allerdings werden sich einige Machttheoretiker überlegt haben, dass die USA rein spieltheoretisch wiederholt suboptimal vorgegangen sind. Der Gesamtnutzen war wie die Spieltheorie postuliert tiefer, aber der US-Nutzen war höher. Solche Dinge möchte ich immer im Auge behalten, wenn ich mir vor Augen führe, warum eine Nation z.B. in den Krieg zieht, um sich am Vermögen des Gegners zu bedienen oder von den Wiederaufbauarbeiten zu profitieren.

> Wenn die Sache erst mal so verfahren ist, dass alle im gleichen Boot sitzen und keiner mehr ohne Abstimmung mit dem anderen aus der Grütze kommt, dann stellt sich Wille zur Kooperation ganz von selbst ein, da habe ich keine großen Sorgen.

Im gleichen Boot sitzen wir evt. dann, wenn wir damit klar kommen, dass nicht nur Jacke wie Hose, sondern auch Weiss wie Schwarz, oder Gelb. Oder Christ wie Moslem. Um die Spieltheorie global auf Vordermann zu bringen, müssten die erzielbaren Nutzen miteinander verglichen werden können, vielleicht ist sogar eine geldwerte Vergleichbarkeit v.a. auch der nichtmonetären Nutzen notwendige Voraussetzung, um alle Spieler zu überzeugen.

> Glaube ich nicht. Jeder, der auf Machterhaltung aus ist, möchte nach Möglichkeit Dynamik aus dem Spiel nehmen und einer ...

... seiner ...

> ... breiten Masse ein einträgliches Auskommen sichern.

Macht hat er nur über sein Reich. Die Spieltheorie, so umfassend sie auch sein mag wage ich zu behaupten, kann nur einen Teil realer Vorgänge zufriedenstellend erklären. Aber das ist eine Behauptung von mir und bedarf im Ernstfall meiner eingehenden Beschäftigung mit ihr. Leider hat sich meine Methode weniger in die Tiefe als in die Breite gezogen. M.a.W. hat mir Tiefgang für's Gesamtbild selten Synergien eingebracht, obwohl ich der Meinung bin, ab und zu ein gutes Buch würde auch mir gut tun. Leider führen die tollen Buchtips in diesem Forum nur zu weiterem Ballast in meinem Büchergestell.

> Alles andere führt nur zu Stress, Unruhen, Streiks, Lichterketten, und ähnlichem Zeugs, was der Machterhaltung im Grunde nicht wirklich zuträglich ist.

Die Liste zählt vornehmlich zu den favorisierten Handlungsoptionen derjenigen, welche spieltheoretisch zu wenig Einfluss auf Entscheidungen zu haben glauben (z.B. typische Erklärung von Wahlabstinenz: Man kann ja sowieso nichts ausrichten).

> Ergo wird er versuchen, den aktuellen Status Quo möglichst lange aufrechtzuerhalten.

Versteht sich von selbst. Wer der Gewinner des Seilziehens wird, darüber lässt sich nur spekulieren. Ist natürlich auch eine Frage von Perspektive und Zeitpunkt der Beobachtung.

> Die aufkommenden Stimmen, die da dem Protektionismus das Wort reden, sind demnach vermutlich nichts anderes, als kurzfristiger Populismus ohne langfristige Auswirkung.

In den meisten Fällen ja, aber wenn erst mal die Felle davon schwimmen nützt es auch nichts mehr zu sagen, es fliesse viel Wasser den Rhein hinab.

> Hoffe ich jedenfalls.

Ist das die Stelle, wo auch die Spieltheorie am Prinzip Hoffnung angelangt ist? :-) Ich kann Dir versichern, dieser Thread und die darin angestellten Überlegungen von Dir, @DT und auch @Miesepeter haben meine Sinne belebt und ich habe nicht vor ein einziges Jota davon zu verpassen. Ok, 5 von 10 Jotas verstehe ich zwar nicht, aber wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.

Grüsse
kosh

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