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Währungsreform mit Schuldenschnitt

Arndt @, Sonntag, 15.02.2009, 17:25 (vor 6166 Tagen) @ dottore

Hi dottore,

Ein Umrechnungskurs setzt voraus, dass die alte Währung weiterhin
bestehen bleibt. So wie wir heute Euro in USD umrechnen.

Wieso? Die DM existiert ja auch nicht mehr. Genausowenig wie die Reichsmark. Sagen wir einfach: Der Dollar wäre kein gesetzliches Zahlungsmittel mehr.

Eine präventive Währungsreform ist ein Widerspruch in sich. Denn die
alte (bisherige) Währung selbst ist ohne Fehl und Tadel. Das Problem ist
nicht die Währung, die in sich sogar tendenziell wertvoller wird.
Das Problem sind die auf diese Währung lautenden Schulden.

Die Währung als solche nicht, da haben Sie Recht. Das Problem sind - wie Sie zurecht bemerken - die öffentlichen und die privaten Schulden. Um diese loszuwerden, macht eine Währungsreform imho auch im Staatsbankrott und vor der Hperinfla Sinn. Eine Alternative wäre für die Staatsschulden die (Teil-)Bankrotterklärung. Damit würde aber das Verschuldungsproblem der Privaten nicht gelöst. Es würde im Fall der USA nicht ausreichen, nur den Staat von seinen Schulden zu befreien, da auch der Privatsektor unter der Schuldenlast zusammenbricht, wodurch die wirtschaftliche Erholung gefährdet wäre.

1948 lautete die Währungsreform ungefähr so:

Das musst Du mir nicht verlinken, da ich dies durchaus kenne, sogar aus
eigener Erfahrung. Dennoch besten Dank.

Das ist mir schon klar. Wollte aber die Quelle zum Nachlesen nennen - hier lesen ja noch andere mit.

Eine derartige Währungsreform würde wohl nur mit Notstandsrecht
durchgeführt werden.


Worin besteht der Notstand? Doch nicht in/bei der Währung selbst, sondern
in/bei der Überschuldung lautend auf diese Währung. Per Notsdtandsrecht
kannst Du keine Schulden streichen. Wie denn?

Wieso nicht? Wenn die Streichung der Schulden für das Überleben des Staates von Bedeutung ist, wird und muss er dies tun. Die Regierung erlässt eine entsprechende Notstandsverordnung.

Also findigerweise alle Schulden streichen. Was das Streichen der
entsprechenden Aktiva zur Folge hätte. Was sich danach in der Bevölkerung
("Schuldner werden also auch noch auf unsere Kosten belohnt..." usw.)
abspielen würde, kannst Du Dir gern ausmalen.

Ja, deswegen macht das "Martial Law" in den USA viel Sinn.
Allerdings sind die USA keine Sparernation, im Gegenteil, der Großteil hat Schulden. Somit würde die Mehrheit von der Streichung der Schulden profitieren. Sollen die einen Volksaufstand anzetteln?

Wie? Obama stellt sich ins TV und sagt: "Alle Schulden sind hiermit
gestrichen"? Anschließend Blumenmeere und ein Telgramm von Donald Trump,
der gerade mit seinen Kasinos pleite geht: "Thanks, you're the Greatest!"

Etwa so. Biden hat ja schon angedeutet, dass Obama nicht gerade populäre Entscheidungen treffen wird. Die aber zur Rettung des Gesamten notwendig wären.

Die Banken teilen dann den Einlegern mit: Durch diesen Ukas sind Eure
Guthaben in gleicher Höhe leider verschwunden. Was danach käme, könnte
selbst die US-Army kaum aufhalten. Das wäre der Beginn des Bürgerkrieges.

Die USA haben mit "Martial Law" und diversen "detention centers" vorgesorgt.

Vorher gab's nichts - außer Lebensmittelkarten.

Wird es für die Mittellosen wieder geben.

Zum Beispiel, weil sämtliche Kapitalsammelstellen von PIMCO über Harvard
bis hin zu Pensionskassen pleite wären.

Subventionen, staatliche Entschädigungen, Einführung des Umlagesystems. Dafür finden sich Lösungen.

Und die fast 10 Bio. USD US-Titel?

Gegenstandslos.

Die FED, siehe die Aktivseiten der Fed-Banken, wäre mit Sicherheit
erledigt. Also neue Notenbank?

Ja. Das werden die USA wohl noch hinkriegen?

Pech für die Chinesen.


Also bitte. Langsam ist gut, zumal die Chinesen nicht die einzigen
Ausländer sind, die US-Titel halten. "Währungsreform" ist nur ein
Tarnwort für Staatsbankrott. Legt ihn Amerika hin, folgen die anderen
nach.

Das tun sie doch auch so mit ihren grandiosen Rettungs- und Konjunkturpaketen, überall klopft doch schon der Pleitegeier an. Immerhin hätten die USA dann wieder die Vorreiterrolle übernommen (wie schon für Rettungs- und Konjunkturpakete) und gezeigt, wie es geht. Nachahmer würden sich finden. Die Deutschen hätten als Sparernation natürlich gewisse Vorbehalte.

Wie "dotieren"? Schenken? Nochmals: Mit der Währung hat das nichts zu
tun, sondern mit der Überschuldung. So 1923 und 1948 daqs Reich.

Ja, die USA würden den sie interessierenden Institutionen Geld in der neuen Währung zur Verfügung stellen.

Hyperinflation nur per Staatspapiergeld. Davon ist in den G7-Staaten
nichts zu sehen. Und wenn sie machen, siehe zu den Folgen bitte
Vorpostings.

Habe ich nicht angezweifelt. Aber - mit Verlaub - ich glaube nicht an die kampflose Machtaufgabe der Staaten im Staatsbankrott. Hier geht es um Machterhalt bis zuletzt. Daher bleibt entweder der Weg in die Hyperinflation oder ein wie immer gearteter Schuldenschnitt ist von Nöten, um das Drama zu verkürzen. Eine Währungsreform mit Schuldenschnitt wäre ein gangbarer Weg.

Gibt es noch Einwände? Gerne.

Gruß,
Arndt

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      • Währungsreform als Präventivschlag - Arndt, 14.02.2009, 23:32
        • Extra clean cut oder japanisches Jahrzehnt - Miesespeter, 14.02.2009, 23:50
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            • @ dottore: Danke für die Klarstellung! (oT) [ [ kein Text ] ] - Nachfrager, 16.02.2009, 00:03
        • So ist es, Eddie, abgehakt - ein für allemal - Zarathustra, 15.02.2009, 10:48
          • Amen. Der Inhaber der alleinigen Wahrheit hat gesprochen. (oT) [ [ kein Text ] ] - Nachfrager, 15.02.2009, 11:36
            • nein, der Inhaber der Argumente hat gesprochen... - JüKü, 15.02.2009, 12:57
              • Leserzuschrift - Chef., 17.02.2009, 12:20
                • Was sagt Jack dazu - Zarathustra, 17.02.2009, 22:51
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      • Antwort - ingobert, 17.02.2009, 21:03

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