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Deine Story vom Sonderfall wird mit jeder neuen Erzählung peinlicher – wie die patriarchale Story vom Sündenfall

Zarathustra, Montag, 25.03.2013, 08:32 (vor 4678 Tagen) @ moneymind
bearbeitet von Zarathustra, Montag, 25.03.2013, 09:02

Allerdings: Auch Dottore wusste natuerlich, dass die ZB den Kettenbrief
durch den Ankauf gebrauchter Unterhosen aufrecht erhalten kann.....


Die Kettenbriefmetapher ist irreführend, sie enthält die Unterstellung,
einmal realisierte monetäre Gewinne würden auf ewig gehalten und nicht
mehr verausgabt (wer seine 6 Briefe verschickt hat und ein Vielfaches an
Briefen erhalten hat, hängt sich diese an die Wand, kauft damit aber
nichts ein).

Würden tatsächlich alle realisierten monetären Gewinne

Lohnarbeiter beispielsweise haben keine Gewinne, sondern Löhne, von welchen so Mancher systematisch einen Teil monetär akkumuliert; über das gesetzlich geförderte hinaus auch noch freiwillig, zusätzlich. Bei den Unternehmen in einer Gesamtschau wird ebenso ein Teil der Einnahmen reinvestiert und konsumiert, und ein weiterer Teil akkumuliert. War schon immer so, ansonsten deren Bilanzsummen immer noch so klein wären als wie zuvor, was in einer kapitalistischen Umgebung als Normalfall anzunehmen schlicht und einfach Voodoo ohne Ende ist.

auf immer und ewig gehalten, ergäbe sich das dottore'sche "Aufschulden",

Bereits dutzendfach abgehandelt und trotzdem trollst Du mit dem ewig gleichen Unsinn. Wir repetieren: Kein einziger zurechnungsfähiger Debitist behauptete jemals, es würden ALLE monetären 'Gewinne' auf immer und ewig gehalten, geschweige denn, dass dies nötig sei für eine systemische Aufschuldung! Du bist der Einzige, der solches schreibt. Für das Dottoresche Aufschulden (das entgegen Deiner Behauptung und wie es jeder Beobachter mit Leichtigkeit sehen kann, empirisch keinen Sonderfall darstellt, sondern den Normallfall) reicht es selbstverständlich völlig aus, wenn stetig ein Teil der monetären Einnahmen akkumuliert wird. Exakt dies geschieht in der realen Welt, ist der Normalfall und geht einher mit der beobachteten Aufschuldung.

und die
Kettenbriefmetapher würde passen.

Passt perfekt.

In der Realität sinkt mit jeder
Verausgabung realisierter Gewinne (z.B. zwecks Reinvestition in Maschinen,
Gebäude, usw.) der Nachschuldnerbedarf (wie ich hier mehrfach dargestellt
hab, z.B.
hier
(1)
oder
hier
(2)
, oder auch
hier
(3)
,
hier
(4)
,
hier
(5)
... ).

Der dottore'sche Sonderfall tritt nur unter Sonderbedingungen auf, ist
aber nicht der allgemeine Fall bzw. muß nicht der allgemeine Fall sein.

Aufschuldung ist der dottoresche Normalfall und entspricht dem Normalfall in der beobachteten Welt der Realität. Wir kennen alle die Charts und Grafiken aus der debitistischen Realität. Deinen Normalfall einer Nicht-Aufschuldung ist in der realen Welt dagegen nicht zu beobachten, weil es nichts weiter als eine weltfremde Theorie ist. Eine volkswirtschaftliche Nichtaufschuldung gibt es in der realen Welt nur als territoriale Ausnahmefälle, Sonderfälle.
Jeder, der über die volkswirtschaftlichen Daten und Zahlen einigermassen im Bilde ist, weiss dies schlicht und einfach. Dass Du es nicht weisst nach all den Jahren des Studiums dieser Phänomene, ist erschreckend und eine Zumutung für den Leser.

Die auf der Kettenbriefmetapher basierende dottore-Idee vom
"Aufschuldungszwang" ist also weder "richtig" noch "falsch".

Die Realität.

Sondern
einfach eine nicht als solche erkannte Fehlverallgemeinerung. Und jede
Diskussion, die sich da um ein "richtig oder falsch" ("der dottore hat
recht", "der dottore hat nicht recht") dreht, ist sinnlose
Zeitverschwendung. Es gilt vielmehr, zu klären, unter welchen speziellen
Bedingungen sie zutrifft, und unter welchen nicht.

Wenn hier irgend jemand etwas zu klären hat, dann Du Deine groteske These, dass der in der Realität beobachtete, weltweit omnipräsente und bei weitem überwiegende Normallfall der Aufschuldung ein Sonderfall sein soll.
Immerhin diskutieren wir hier die reale Welt, in der aufgeschuldet wird, und keine theoretische.

Tatsächlich kann man verschiedene Motive des Haltens von Geldvermögen
unterscheiden. Keynes unterschied Transaktionskasse (um zahlungsfähig für
laufende Ausgaben zu sein), Vorsichtskasse (um zahlungsfähig für
unvorhergesehene Ausgaben zu sein) und Spekulationskasse (um
Vermögensgewinn zu maximieren).

Sind ganz normale, debitistische, sozionomische Normalfälle verschiedener Arten der Geldhaltung.

Verspricht die Geldhaltung keinen Zinsgewinn, der über dem erwarteten
Gewinn liegt, der sich mit anderen Vermögensformen erzielen läßt
(Aktien, Anleihen, Immos etc.), dann wird über Transaktions- und
Vorsichtskasse hinausgehende Geldvermögenshaltung für ein Wi-Subjekt
dysfunktional.

Es ist klar, daß in einer deflationären Situation Geldhaltung funktional
ist, in einer inflationären (ab einer bestimmten Infla-Rate) nicht.

Auch dies ist alles andere als klar, denn der Realzins war auch in einer inflationären 'Situation' während der überwiegenden Zeit positiv. Auch dies ignorierst Du wiederholt und konsequent.

Der Ankauf gebrauchter Unterhosen durch die ZB hat ja gerade zum Ziel,
deflationären Entwicklungen entgegenzusteuern bzw. ein Inflationsziel
anzusteuern, das spekulative Geldhaltung dysfunktional macht.

In other words, es geht dabei nicht darum, "den Kettenbrief
aufrechtzuerhalten" - diese Metapher verstellt gerade den Blick auf das
entscheidende Ziel dieser Maßnahme - sondern darum, die vom dottore
implizit unterstellte Geldhaltung dysfunktional zu machen.

In other words, die Kettenbriefmetapher ist irreführender Unsinn, die den
Blick auf die Wirklichkeit verbaut,

Wenn hier irgend einer den ewig gleichen wirklichkeitsfernen, 'irreführenden Unsinn' erzählt, dann bestimmt nicht der Dottore, sondern Du mit Deiner Sonderfall-Story.

weil sie eine nur unter
Sonderbedingungen eintretende Situation als unabänderliche
Standardsituation aussehen läßt

Uuuuhh, Zypern, Euroland, UK, USA, Japan, alle fortgeschrittenen Volkswirtschaften sind nun zufälligerweise in einer Sondersituation und nicht etwa in einer Standardsituation, gelle!
Selbst die Chinesen haben ihre volkswirtschaftliche Bilanz bereits auf das dreifache BIP verlängert. Debitismus im Turbo-Modus im Land der toten Gewässer und vergifteten Atmosphäre.

Die beinahe flächendeckende Aufschuldung als Normalfall ist somit real und die moneymindsche Aufschuldung als Sonderfall nichts als Fiktion. Science Fiction, "Theologie, Theodorant, Tee oder Kaffee"; serviert mit reichlich Quark.

Deine Zins- und Dividendenpapiere schon aufgelöst und Bitcoins gekauft?

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